Deshalb ist eine Morgenroutine wichtig

Deshalb ist eine Morgenroutine wichtig

Ich kann natürlich nur von mir sprechen, wenn ich sage, dass eine Morgenroutine einen riesigen Unterschied machen kann.

Ich bin gerade mitten in einem Urlaubssemester, das ich aufgrund meiner psychischen Probleme eingelegt habe und habe dementsprechend recht viel Zeit. Viel Freizeit führt bei mir aber oft auch dazu, dass ich an einem Tag recht wenig tue, denn es gibt ja nicht wirklich etwas das ich tun müsste. Also habe ich sehr viel gelesen und dachte warum versuche ich nicht einfach mal eine Morgenroutine.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber mir hat bei der Umsetzung vor allem Todoist geholfen. Es funktioniert wahrscheinlich mit jeder To-do Listen App, aber ich mochte bei Todoist vor allem das man Etiketten auch in der kostenlosen Version auswählen kann, also bearbeite ich an schlechten Tagen nur die Dinge mit Etikett das wichtig signalisiert und an guten Tagen auch alle anderen.

Es klingt vielleicht etwas seltsam, aber ich habe in meiner To-do Liste auch solche Dinge wie morgens und abends Zähne putzen, duschen und andere für viele wahrscheinlich selbstverständliche Dinge, aber für mich waren diese Dinge lange Zeit nicht selbstverständlich. Es ist mir teilweise extrem schwer gefallen regelmäßig zu duschen oder zwei Mal am Tag die Zähne zu putzen, dementsprechend beinhaltet meine tägliche To-do Liste auch fast 20 Punkte, von denen ich nicht immer alles mache, aber alleine einen Haken setzen zu können, wenn ich etwas erledigt habe motiviert mich schon ungemein. Auch wenn am Ende des Tages kein oder nur wenige Punkte offen sind ist ein wirklich gutes Gefühl.

An schlechten Tagen, wenn ich vielleicht nur 5 der 20 Dinge erledigt habe versuche ich mir immer zu sagen, dass ich wenigstens das wichtigste getan habe und wenigstens etwas gemacht habe.

Ich habe früher nie mein Bett gemacht, aber es ist echt schön wenn das Bett gemacht ist und man nicht in seinem Bett herum liegt (das habe ich ständig getan), ich bin auch produktiver seit ich mein Bett gemacht habe, weil ich nicht sofort hin liegen will.

Ich hatte eigentlich geplant auch morgens zu meditieren, Yoga zu machen und Tagebuch zu schreiben, aber das werde ich vielleicht nach und nach integrieren. Für mich ist es wichtig nicht alles auf einmal zu tun (auch wenn ich das am liebsten immer machen würde), sondern eine Routine aufzubauen und dann, wenn diese zur Routine sie weiter auszubauen.

Das ist wahrscheinlich alles nichts neues, aber ich wollte trotzdem gerne darüberschreiben, weil es mir das Gefühl gibt wieder mein Leben in der Hand zu haben.

Ich habe immer alles aufgeschoben und versuche jetzt das meiste schon morgens zu erledigen, weil die Wahrscheinlichkeit dann geringer ist, dass ich doch keine Lust dazu habe oder meine Laune sich ändert.

Chiara

Hallo, ich bin Chiara und gerade noch dabei meinen ersten Blog aufzubauen. Ich hatte lange Zeit mit Depressionen zu kämpfen, aber ich fühle ich in letzter Zeit endlich wieder wie ich selbst und würde deshalb gerne meine Erfahrungen teilen. Ich würde mich über Feedback freuen :)

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen